Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Kreisvereinigung Ortenau

19.10.2017
Termine

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14.07.2016

Veranstaltung zum "Spanischen Bürgerkrieg"

"...und dann schickte Hitler Flugzeuge." - Der „Spanische Bürgerkrieg" 1936

Thema: "...und dann schickte Hitler Flugzeuge." - Der „Spanische Bürgerkrieg" 1936 Wir möchten an dieses Datum und dessen Vergangenheit erinnern.

Referent: Reinhard Neudorfer, Waiblingen, VVN-BdA Baden-Württemberg

Donnerstag, 14. Juli 2016, 19.30 Uhr

Linkes Zentrum R12

Die Veranstaltung findet im R12 (Linkes Zentrum) in der Rammersweier Str. 12

Der „Spanische Bürgerkrieg"

Die Begeisterung für die zweite spanische Republik im Frühjahr 1931 war groß und begann hoffnungsvoll. Jedoch schon 1936 erfolgte ein faschistischer Putsch, der über einen Bürgerkrieg zu einem Krieg

der europäischen Faschisten gegen die spanische Republik führte.

Der Sieg der Faschisten unter der Führung von General Franco hinterließ ein gespaltenes Land und hatte die Jahrzehnte andauernde Franco-Diktatur zur Folge.

Diese Ereignisse wiesen weit über Spanien hinaus. Der Spanische Bürgerkrieg war der militärische Auftakt der weltweiten Auseinandersetzung der demokratischen und

antifaschistischen Kräfte mit dem europäischen und deutschen Faschismus, eine Auseinandersetzung, die ihr Ende fand

mit der Befreiung Deutschlands durch die Alliierten am 8. Mai 1945.

Wir wollen folgende Aspekte beleuchten: - Historische Übersicht über die politischen und sozialen Geschehnisse, die dem spanischen Bürgerkrieg vorausgegangen sind (Kontext) - Weshalb war der Krieg kein Bürgerkrieg? - Wer waren die Unterstützer der Putschisten, wer die Unterstützer der Spanischen Republik? - Was für eine Solidarität wurde der spanischen Republik zu Teil? - Wieso konnten die Faschisten den Krieg gewinnen? - Wie entwickelte sich Spanien nach dem Ende des 2. Weltkrieges (Von der Diktatur in eine Monarchie)?

09.06.2016

Veranstaltungshinweis

Asylrecht ist Menschenrecht!

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Walter Schlecht, Aktion Bleiberecht Freiburg.

„Wir arbeiten hart daran, den Flüchtlingszustrom in unser Land zu begrenzen und zu verringern“ (Thomas de Maizière, Innenminister, bei der Bundestagsdebatte über das sogenannte Asylpaket 2, am 19. Februar.)

In seiner Rede ging es nicht um die Ursachen und Hintergründe von Flucht, sondern einzig um: abschotten,abschrecken, abschieben. Zu dieser Haltung gehört auch dasKonzept der „sicheren Herkunftsstaaten“, wodurch Schutzsuchenden aus den entsprechenden Ländern pauschal unterstellt wird, keine Schutzgründe zu haben. Den Schutzsuchenden wird eine kaum zu bewältigende Beweislast aufgebürdet- nach dem Prinzip „im Zweifelsfalle gegen den Asylsuchenden“.

Wie kam es zu diesem Konzept? Welches sind die Hintergründe für die Einstufung von verschiedenen Balkanländern und Maghreb-Staaten und welches sind die rechtlichen Folgen?

Donnerstag, 09. Juni 2016, 20 Uhr

Linkes Zentrum R12

Rammersweierstr. 12 Offenburg

06.04.2015

Für Frieden und sozialen Fortschritt

Ostermarsch 2015 in Müllheim

Eine Welt in Frieden ist möglich: Wenn jede(r) sein NEIN sagt zu Krieg und Gewalt!

Friedensrat Markgräflerland Unsere Verantwortung für eine Welt in Frieden! Die Morde in Paris sind: Durch nichts zu entschuldigen und nicht zu rechtfertigen. Sie sind genauso gewalttätig wie die Politik, mit der die Oberen andauernd zur weiteren Unordnung in der Welt beitragen. Eine solche Politik ist durch nichts zu entschuldigen und nicht zu rechtfertigen. Wir erleben - nicht erst seit den Morden in Paris - die Folgen dieser Gewalt: Im Nahen Osten, in Afghanistan, in Mali, in Syrien, in der Ukraine,..... . So wie wir trauern um die Opfer der Gewalt in Paris, so trauern wir um die Opfer der Gewalt im Nahen Osten, in Afghanistan, in Syrien, in der Ukraine... . Eine gewalttätige Politik ruft immer wieder Gewalt hervor. Und neue Opfer. In fremden Ländern und bei uns. Wir wollen nicht, dass den Opfern dieser Gewalttätigkeit immer wieder neue Opfer hinzugefügt werden. Nicht in fremden Ländern und auch nicht bei uns. Wir wollen keine Gesellschaft, die auf Gewalt beruht. Wir wollen einen grundsätzlichen Wandel. Menschenrechte sind unteilbar. Sie gelten für alle. Überall auf der Erde. Wer Frieden will, darf keine Politik betreiben, die zum Krieg nach Außen oder nach Innen führt. Eine Welt in Frieden ist möglich: Wenn jede(r) sein NEIN sagt zu Krieg und Gewalt! Sagt NEIN!

Montag, 06. April 2015, Beginn: 14:00 Uhr

Müllheim / Baden

Spenden an Uli Rodewald, Postbank Karlsruhe IBAN: DE26660100750183354758 BIC: PBNKDEFF Stichwort: Friedensrat

http://www.friedensrat.org/ Friedensrat-Muellheim@gmx.de (+49)07631-9318564

26.03.2015

Info & Diskussionsveranstaltung

"ROJAVA -KOBANE- Der Kampf geht weiter!

Referent: Jupp Bergmann, freier Journalist

Liebe Kameradinnen und Kameraden, Liebe Freundinnen und Freunde, wir laden Euch ganz herzlich zu unserer Infoveranstaltung am 26.März 2015, in das Alevitische Gemeindezentrum,in Offenburg, Otto-Hahn Straße 9a, ein

Titel " ROJAVA / KOBANÉ -Der Kampf geht weiter !

Referent: Jupp Bergmann, freier Journalist,kurdischer Herkunft

Donnerstag, 26. März 2015, Beginn: 19:30 Uhr

Offenburg, ALEVITISCHES GEMEINDEZENTRUM, Otto-Hahn-Str. 9a

Veranstalter: VVN-BdA Kreisvereinigung Ortenau

Eintritt frei

Jupp Bergman gibt in seinem Vortrag einen fundierten Einblick in die kurze Geschichte Kurdistans. Desweiteren geht er in seinem Vortrag den Fragen nach: - Wofür kämpfen die kurdischen KämperInnen? -Worum geht es in den aktuellen Kriegsgebieten - konkret in Kobane/Rojava und in Südkurdistan /Irak? - Wer sind die Bündnispartner der kurdischen Organisationen-PKK, PYD, KDP usw. - Wer profitiert vonden Kämpfen? - Wer vertritt wessen Interessen? - Wie sind die Kämpfe in Kurdistan einzuschätzen

29.01.2015

Filmvorführung in der Filmwerkstatt DOLLY in Achern

" Jakob der Lügner", DDR/CSSR, 1974 , ca.85 min.

*Drehbuch* nach dem gleichnamigen Roman von Jurek Becker *Regie*: Frank Beyer *Kamera*: Günter Marczinkowsky *Darsteller*: Vlastimil Brodsky, Armin Müller-Stahl, Erwin Geschonnek, Henry Hübchen, Blanche Kommerell u.a.

Liebe Filmfreunde,

mit einem herausragenden Film des ostdeutschen Filmmachers Frank Beyer beginnt die Filmwerkstatt DOLLY das neue Jahresprogramm 2015.. Der international viel beachtete und mehrfach mit Preisen bedachte Film gehört mit Sicherheit zu den besten Produktionen der Babelsberger DEFA-Spielfilm Studios. Der auf einem Roman von Jurek Becker basierende Film in exquisiter Besetzung ist ein Monument der Menschlichkeit und Liebe in finsterer Zeit vor dem Hintergrund der Shoa.

Ein osteuropäisches jüdisches Ghetto im Jahre 1944. Jakob Heym wird wegen angeblicher Überschreitung der Ausgangssperre vom einem Posten zum Gestapo-Revier geschickt. Durch Zufall kommt er mit dem Leben davon, und zufällig hat er dort im Radio eine Meldung über den Vormarsch der Roten Armee gehört. Er möchte die Nachricht an seine Leidensgenossen weitergeben, um ihnen Hoffnung zu machen, hat aber Angst, man würde ihn wegen seiner ´Verbindung´ zur Gestapo für einen Spitzel halten. So greift er zu einer Lüge, gibt vor, ein Radio versteckt zu haben. Die Menschen im Ghetto schöpfen neuen Lebensmut, es gibt keine Selbstmorde mehr,und man möchte von Jakob immer neue Informationen über den Vormarsch. Er muss weiterlügen, damit die Hoffnung bleibt... "Jakob der Lügner" war die einzige Filmproduktion der DEFA, der für den Oscar in der Kategorie Bester Fremdsprachiger Film nominiert wurde.

Mit besten Wünschen für den Rest des Jahres 2015 und der Hoffnung auf breites Interesse, einen regen Besuch bei DOLLY und kinematographischen Grüssen

Franz J. Rothmund Manfred Emmenegger-Kanzler Thomas Lubkowski

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-- Ch

Donnerstag, 29. Januar 2015, 20:00 Uhr

Achern/Baden, Illenauer Werkstätten

19.01.2015

Demo/ Kundgebung in Offenburg - Montag 19.01.2015

PEGIDA stoppen! Keinen Meter den Rassisten!

Kommt zur Demonstration und zeigt das das Menschenrecht auf Asyl nicht verhandelbar ist!

Seit 2 Monaten mobilisieren rechte Organisationen und Parteien um die AfD und NPD gegen die Grundrechte von Flüchtlingen und Ausländer. Die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ haben sich in kurzer Zeit über die ganz Deutschland ausgebreitet, letzte Woche fanden die ersten Kundgebungen in Baden-Württemberg(Mannheim und Villingen-Schwenningen) statt.

Am letzten Montag erreichte die rechte Bewegung diese Woche ihren vorläufigen Höhepunkt.

Einmal mobilisierten bundesweit über 40 000 Menschen, zum Anderen erreichte die Gewalt auch neue Ausmaße. So wurde in Dresden am Abend nach der Demonstration Khaled Bahray, ein Flüchtling aus einer Dresdner Unterkunft, erstochen.

Die PEGIDA ist eine gemeinsame Front vom rechten Flügel der CDU bis zu offen faschistischen Kameradschaften.

Hier sammeln sich die ausländerfeindlichen und rückständigen Kräfte der Gesellschaft.

Wir rufen deshalb am Montag den 19.1 um 18Uhr zu einer Kundgebung auf dem Offenburger Rathausplatz gegen die Rassisten der PEGIDA auf.

Lasst uns zeigen das Offenburg eine Stadt ist in der Rechte und Ausländerfeinde keinen Platz haben!

Kommt zur Demonstration und zeigt das das Menschenrecht auf Asyl nicht verhandelbar ist!

Montag, 19. Januar 2015, 18:00 Uhr

Offenburg,Rathausplatz (Innenstadt)

26.11.2014

Historischer Verein Mittelbaden-Regio Gruppe Geroldseckerland läd ein:

Stolpersteinverlegung für die Familie Kahn / Isenberg in Lahr

Stolperstein-Verlegung in Lahr am Mittwoch, 26.11.2014, 15:00

Der Historische Verein Mittelbaden / Regionalgruppe Geroldseckerland lädt ein zur Stolperstein-Verlegung für die Familien Kahn / Isenberg am Mittwoch, 26.11.2014, 15:00, in der Lotzbeckstraße 13. Lotzbeckstraße 13: Hier wohnte das Ehepaar Kahn mit Tochter und Schwiegersohn Isenberg in Miete. Deren Sohn Fred Isenberg war mit drei Jahren der jüngste jüdische Lahrer, der am 22.10.1940 nach Gurs deportiert wurde. Von dort wurde er mit einer Hilfsorganisation nach zwei Jahren rausgeschmuggelt, überlebte in Südfrankreich und der Schweiz. Heute lebt er in Phoenix, USA.

Mittwoch, 26. November 2014, 15:00 Uhr

Lahr, Lotzbeckstraße 13

Der Historische Verein würde sich sehr über finanzielle Beteiligung an den fünf Stolpersteinen freuen. Ein Stein kostet 120 Euro, es kann auch ein Teilbetrag überwiesen werden. Das Geld geht komplett an den Kölner Künstler Gunter Demnig, der die fünf Steine verlegen wird.

Kontoverbindung des Historischen Vereins Mittelbaden / Regionalgruppe Geroldseckerland:

Sparkasse Offenburg/Ortenau DE60 6645 0050 0004 8881 71 SOLADES10FG

Weitere Auskunft und Spendenbescheinigung unter Tel. 0176 38536337

25.11.2014

Einladung zu einer öffentlichen Veranstaltung mit Prof.Dr. Kurt Pätzold, Berlin

„Faschismus oder Nationalsozialismus - Welcher Begriff ist richtig?“

Warum ist der Faschismus-Begriff in der Bundesrepublik so umstritten ?

In der wissenschaftlichen oder in der Schulbuchliteratur der Bundesrepublik und auch in den Medien wird, wenn auf die Jahre deutscher Geschichte von 1933 bis 1945 Bezug genommen wird, von Nationalsozialismus, der nationalsozialistischen Herrschaft, dem nationalsozialistischen Regime geschrieben oder gesprochen. Das ist die - im Übrigen unbestrittene - Übernahme der Reklamephrase, deren sich die Partei mit dem Hakenkreuz und später die am 30. Januar 1933 errichtete Staatsmacht unausgesetzt und zu betrügerischen Zwecken bedienten.

Niemand bestreitet heute, dass die von Hitler geführte Partei kein deutsches nationales Interesse vertrat, sondern die Mehrheit der Nation in ein beispielloses Elend stieß. Und nur hart gesottene Gegner des Sozialismus bezeichnen die NSDAP als sozialistisch, beweislos, aber zum Zwecke, die Idee einer Gesellschaft zu diffamieren, die diese Kennzeichnung wirklich verdient.

Warum wird dennoch an der einstigen Propaganda, einer betrügerischen Etikettierung, festgehalten?

Wie wird dieser Gebrauch begründet?

Was wird gegen den Begriff Faschismus, der zum Beispiel im deutschen antifaschistischen Exil geläufig war und den selbst manche konservative Ideologen benutzten, eingewendet? Warum ist der Faschismus-Begriff nur in der Bundesrepublik so umstritten und nicht in anderen Teilen der Welt?

Dienstag, 25. November 2014, Beginn: 19:30 Uhr

77855 Achern, Hotel Sonne-Eintracht, Hauptstraße 112

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

VeranstalterInnen: Soziales Zentrum Caracol / Bühl & Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten KV Ortenau

Kontakt:kontakt@caracol-buehl.de

09.11.2014

Feierliche Enthüllung/Wiederanbringung der Auschwitz- Gedenktafel am 9. November am Offenburger Bahnhof

Die Wiederanbringung und feierliche Enthüllung erfolgt am 9. November 2014 um 13.00 Uhr am Ostausgang (Richtung Oststadt) des Offenburger Hauptbahnhofs. Vor Ort werden Herr Dr. Gall für die Stadt Offenburg und Paul Bauer für die VVN-BdA Ortenau eine Ansprache halten. Der Festakt wird von Mary Kwiek (Mezzosopranistin) aus der Sinti- und Romagemeinde Offenburg musikalisch begleitet.

Sonntag, 09. November 2014, 13:00 Uhr

Bahnhof Offenburg Ausgang Ost, Unterführung in Richtung Oststadt

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zur Teilnahme an dem Festakt herzlich eingeladen.

Feierliche Enthüllung/Wiederanbringung der Auschwitz- Gedenktafel am 9. November am Offenburger Bahnhof

Gemeinsam mit der Stadt Offenburg, vertreten durch Herrn Dr. Gall, Leiter des Archivs und Museums und der VVN-BdA Ortenau (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. ) sowie weiteren Bündnispartnern, wird die Mahn- und Gedenktafel für die Opfer des Naziregimes mit einem feierlichen Festakt der Öffentlichkeit übergeben.

Gewidmet ist die Gedenktafel insbesondere den Opfern die von Offenburg aus durch die Reichsbahn in die Konzentrationslager verschleppt und dort ermordet wurden.

Auf Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbundes Ortenau ( DGB) und der VVN-BdA Ortenau wurde die Gedenktafel mit einer feierlichen Zermonie unter Beteiligung von Zeitzeugen aus Frankreich und Deutschland zum am 8.Mai 1995 aus Anlass des 50.Jahrestages der Befreiung von Faschismus und Krieg, am Gewerkschaftshaus, Hauptstraße 26 in Offenburg gegenüber dem Bahnhof angebracht. Künstlerisch gestaltet wurde die Gedenktafel von Monika Andres aus Renchen. Nach dem Verkauf des Gewerkschaftshauses und im Zuge der anstehenden Renovierung wurde die Gedenktafel vom ursprünglichen Platz entfernt und findet am Offenburger Bahnhof nun einen Platz, der dem historischen Hintergrund entspricht.

18.10.2014

Demo am 18.10.2014 in Offenburg

Solidarität mit der kurdischen Bevölkerung in Kobane & Rojava

Liebe Kameradinnen und Kameraden Liebe Genossinnen und Genossen, liebe kolleginnen und Kollegen, Liebe Freundinnen und Freunde,

anbei der Aufruf zur Solidaritätsdemo mit der kurdischen Bevölkerungrung in Rojava - mit Bitte um solidarische Unterstützung

Samstag, 18. Oktober 2014, Beginn 14:00 Uhr

77652 Offenburg, Treffpunkt Zentraler Busbahnhof, nähe Hauptbahnhof

Die Demonstration wird von der linksjugend solid ortenau,der VVN-BdA Ortenau und DIE LINKE.Ortenau unterstützt.

Seit Tagen nun steht die Stadt Kobane von 3 Seiten unter der Belagerung der Schlächter des Islamischen Staates (IS). Die vierte Seite wird von der türkischen Regierung blockiert und jedwede Hilfslieferungen oder Solidaritätsdemonstrationen werden mit äußerster Brutalität seitens der türkischen Sicherheitskräfte zurückgeschlagen. Nun hat sich zwar endlich eine Allianz gegen den IS gebildet, doch diese bombardiert bisher nicht die Panzer und gepanzerten Fahrzeuge vor Kobane, sondern in der Mehrheit deren Infrastruktur oder die Truppen im irakischen Teil. Die mutigen Kämpfer der YPG und PKK, sowie die Zivilbevölkerung, werden hingegen von der Weltgemeinschaft im Stich gelassen. Es droht nun ein Genozid, da die Selbstverteidigungskräfte nur über leichte Waffen verfügen und der Ansturm des IS mit Panzern und schwerer Artillerie auf die Stadt enorm ist.

Die Anti-IS Koalition wird ironischer Weise von eben jenen Kräften angeführt, die diese Terroristen erst so stark werden ließen. Mit Waffenlieferungen, Ausbildung, medizinischer Versorgung und Geld versuchte man den IS zu instrumentalisieren, damit diese einen Regime Change in Syrien herbeiführen, doch die Marionette befreite sich von ihren Fäden. Deshalb muss es eine Selbstverständlichkeit sein, dass Länder wie die USA, England, Frankreich oder Deutschland den Menschen in Rojava mit allen Mitteln helfen, Flüchtlinge aufnehmen, das PKK Verbot aufheben und vor allem Druck auf die türkische Regierung ausüben, damit diese endlich die Repression gegen die kurdischen Demonstranten und all jene Menschen einstellt, die ihren Familien auf der anderen Seite der Grenze zur Hilfe eilen wollen. Gleichzeitig muss aber endlich die Forderung nach einem Stopp der Waffenlieferungen vor allem in Krisengebiete oder Ländern wie z.B. Saudi-Arabien, Katar, Kuwait und die Türkei durchgesetzt werden, da diese die Waffen an Gruppen wie dem Islamischen Staat weitergeben. Wir wollen deshalb gemeinsam am Samstag den 18.10.2014 für diese Forderungen in Offenburg demonstrieren. Zeigen wir den Menschen in Kobane, dass wir sie unterstützen! Hoch die internationale Solidarität!

© VVN-BdA Ortenau