Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Kreisvereinigung Ortenau

24.1.2018
Termine

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26.09.2014

Veranstaltung von DGB - Ortenau & VVN-BdA Ortenau

Kampfdrohnen - Morddrohnen.Neue Rüstung für die Bundeswehr? Über die Lüge vom chirugischen Eingriff

Referent: Oberstleutnant a.D. Jürgen Rose (Darmstadter Signal e.V.)

Liebe Kameradinnen und Kameraden,liebe Kolleginnen und Kollegen,liebe Genossinnen und Genossen,liebe Freundinnen und Freunde.

Im Rahmen der bundesweiten Antikriegstagsveranstaltugen 2014 laden der DGB-Kreisverband Ortenau und die VVN-BdA Ortenau zu einer öffentlichen Vortrags-und Diskussionsveranstaltung mit mit dem Titel:"Kampfdrohnen -Neue Rüstung für die Bundeswehr?, ein. Jürgen Rose hat sich innerhalb und außerhalb der Bundeswehr in Deutschland und über die Grenzen hinaus einen Namen gemacht als fundierter und engagierter Kritiker einer Bundeswehr und einer Außenpolitik, die mit den Grundsätzen des GG längst gebrochen hat

Freitag, 26. September 2014, 19:30 Uhr

77652 Offenburg, Kasino - Restaurant, Okenstr. 25.a (nähe Bahnhof)

Eintritt: Frei

Über die Lüge vom chirurgischen Eingriff.

Die Reichweite und Zerstörungskraft von Kriegstechnologien hat in den letzten 100 Jahren rasante Fortschritte gemacht. Galten im Ersten und Zweiten Weltkrieg Massenvernichtungswaffen als Versprechen für ein früheres Ende des Krieges mit weniger Opfern, geht die Entwicklung heute in die entgegengesetzte Richtung: Nationalgefühl und Angst vor Bedrohungen reichen in den westlichen Demokratien nicht mehr aus, um einen Krieg zu rechtfertigen und so findet man in den letzten Jahren ein weiteres Argument immer häufiger: Krieg trifft nur die Bösewichte, die es verdient haben.

Durch ferngesteuerte Drohnen und immer exakter arbeitende Waffen, können angeblich zivile Opfer vermieden werden. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein ethisch vertretbarer, sauberer Krieg, wirft bei genauerer Betrachtung jedoch viele Fragen auf. So gibt es kaum offizielle Zahlen zu den tatsächlichen zivilen Opfern durch Drohnenangriffe, Schätzungen sprechen jedoch von mehreren Tausend allein in den letzten drei Jahren.

Des Weiteren ist ein Großteil der von den USA ausgeführten Drohneneinsätze als Verstoß gegen das Völkerrecht zu werten, aber wie kann dessen Einhaltung in Zukunft durchgesetzt werden?

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Oberstleutnant a.D. Jürgen Rose, Sohn eines Jagdfliegers, war bis zu seinem Ruhestand als Zeitsoldat bei der Luftwaffe und wurde unter anderem am Flugabwehrsystem Hawk ausgebildet.

solidarische Grüße, Klaus Melder, Vorsitzender DGB - Kreisverband Ortenau Paul Bauer, Pressesprecher VVN-BdA Ortenau www.ortenau.vvn-bda.de

25.07.2014

Vortrag von Prof. Dr. Theodor Bergmann (geb. 1916)

Krieg und Arbeiterbewegung - 1914 - 1939 - 2014

Veranstalter: DIE LINKE. Lahr

Krieg und Arbeiterbewegung - 1914 - 1939 - 2014

Kriege und Wirtschaftskrisen gehören zum Kapitalismus, besonders zum deutschen Kapitalismus. Zum 100. Jahrestag des 1. Weltkrieges versuchen bürgerliche Historiker, die historische Schuld der deutschen Bourgeoisie erneut zu bestreiten. Sie wollte immer wieder zur Weltmacht werden.

Die großen und die kleinen Kriege haben die Arbeitenden und ihre Bewegung auf vielfältige Weise getroffen, u. a. zu ihrer großen Spaltung beigetragen.

Im Anschluss Diskussion, Anregungen, Fragen und Kritik.

Datum:

25.07.2014

Zeit:

19.00 Uhr

Ort:

Lahr, Gaststätte „Zum Zarko“

Schillerstraße 3

Lukas Oßwald, Stadtrat in Lahr

Schutterlindenbergstraße 22

77933 Lahr

Tel.: 07821/37855

Mobil: 0172/2662013

Mail: lukas.osswald@dielinke-ortenau.de

Freitag, 25. Juli 2014, 19:00 Uhr

Gaststätte "Zum Zarko", Schillerstraße 3, 77933 Lahr

Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, erlaubt mir heute eine sehr persönliche Bemerkung: Wer die Zeit findet ,diesen Vortag zu besuchen der hat die Chance an einem wirklich einmaligen Erlebnis teilzunehmen.

Prof. Dr. Theodor Bergmann, sein Leben und Wirken sind beispielhaft in der linken ArbeiterInnenbewegung Nehmt die Gelegenheit wahr - sie kommt (leider) so schnell nicht mehr wieder !

Mit solidarischen Grüßen, Paul Bauer, Pressesprecher VVN-BdA Ortenau

24.07.2014

Vortrag von Professor Dr. Kurt Pätzold, Humbold Universität Berlin

Schlafwandelnd in den Krieg ?

Der Erste Weltkrieg - Ursachen und aktuelle Kontroversen"

Man konnte es vorher wissen: „Meine Herren, es kann ein siebenjähriger, es kann eindreißigjähriger Krieg werden - , und Wehe dem, der zuerst die Lunte an das Pulverfass schleudert!“ So Helmuth von Moltke, ehemaliger Generalstabschef, 1890 im Reichstag.

Fast ein Vierteljahrhundert später war der Krieg da - angeblich hatte keiner ihn gewollt.Doch merkwürdig: im Sommer 1914 wußte die deutsche Reichsregierung schon ganz genau welche Ziele sie verfolgte - Die Kriegsziele standen bereits fest. Die Rolle der deutschen Reichsregierung bei der Verursachung des Ersten Weltkrieges galt unter Historikern seit den 1960er Jahren als geklärt.

Doch seit der Veröffentlichung des Buches " Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog", DVA München 2013, von Christopher M. Clark, ein in Großbritannien lebender australischer Historiker " soll ja alles ganz anders gewesen sein und wird auch so durch die Medien in die Öffentlichkeit transportiert " so Prof. Dr. Kurt Pätzold.

Grund genug für den renomierten Geschichtsexperten Prof. Dr. Kurt Pätzold ( Humbolt -Universität Berlin )in seinem Vortrag zum Thema auf die Hintergründe und Entstehungsgeschichte der aktuellen Kontroversen einzugehen und seine Sicht der Dinge zur Diskussion zu stellen.

Donnerstag, 24. Juli 2014, 19:30 Uhr

77855 Achern, Illenau-Werkstätten, Illenauer Allee 54

Zu Vortrag & Diskussion laden ein: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. KV Ortenau, Soziales Zentrum Caracol Bühl

www.ortenau.vvn-bda.de www.caracol-buehl.de

27.06.2014

Veranstaltung von DGB-Ortenau & VVN-BdA Ortenau

„Schlafwandler oder Kriegstreiber? 1914: Deutscher Wille zum Zukunftskrieg“

Referent: Prof. Dr. Wolfram Wette, Freiburg (Historiker und Friedensforscher)

Liebe Kolleginnen und Kollegen Liebe Kameradinnen und Kameraden Liebe Freundinnen und Freunde

Aus Anlass es 100. Jahrestages vom Beginn des 1. Weltkrieges möchten wir euch auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen und euch herzlichst dazu einladen.

„Schlafwandler oder Kriegstreiber?

1914: Deutscher Wille zum Zukunftskrieg“

27. Juni 2014, 19.00 Uhr

Kasino-Offenburg, Okenstr. 25, Offenburg

mit Referent Prof. Dr. Wolfram Wette (Historiker und Friedensforscher)

Freitag, 27. Juni 2014, 19:00 Uhr

Kasino-Offenburg, Okenstraße 25, 77652 Offenburg (ehem. Telekom-Kasino)

Eintritt frei !

14.06.2014

Kicken gegen Rassismus - in Bühl /Baden

Zeichen setzen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit !

Liebe Freundinnen und Freunde,

es ist wieder soweit, das „Kicken Gegen Rassismus“ in geht dieses Jahr in die sechste Runde!

Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder mit einem selbstorganisierten Fußballturnier und mit euch zusammen ein starkes Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit setzen zu können.

Das Turnier findet dieses Jahr am 14. Juni 2014 im Bühler Ludwig-Jahn-Stadion statt.

Es wird neben dem Turnier wieder ein breites Angebot von Infomaterial geben, die über das allgegenwärtige Problem des rassistischen Gedankenguts und der faschistischen Szene aufklärt und Handlungsmöglichkeiten aufzeigt, um diesem Problem entgegenzutreten.

Natürlich ist auch wieder für Essen und Trinken gesorgt.

Wenn ihr ein Team aufstellen, einen Infostand organisieren oder sonstige Fragen habt könnt ihr euch bereits jetzt unter kicken@caracol-buehl.de melden.

Anmeldeschluss für die Teams ist der 09. Juni 2014.

Sobald die Rahmenbedingungen feststehen wird es eine weitere Mail geben, die euch mit allen nötigen Informationen versorgt.

Ihr könnt euch allerdings schon darauf einstellen, dass für die Teilnahme ein Team von mindestens 6 Personen, ein Teamname und eine geringe Teilnahmegebühr nötig sind.

Wir freuen uns auf euch!

Das Kicken Gegen Rassismus Team

Samstag, 14. Juni 2014, Beginn/ Uhrzeit könnt ihr per mail abfragen

77815 Bühl, Ludwig-Jahn-Stadion

16.05.2014

Wird Ausgrenzung und Homophobie wieder gesellschaftsfähig?

Schwulen- und Lesbenrechte sind Menschenrechte!

Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Genossinnen und Genossen liebe Freundinnen und Freunde, aus aktuellem Anlass, -Diskussion um den Bildungsplan Ba- Wue.... laden wir, die VVN-BdA Ortenau, Euch, gemeinsam mit der" linksjugend solid ortenau" ganz herzlich zu der öffentlichen Veranstaltung am 16. Mai um 19:30 in die Gastsätte Brandeck in Offenburg, Zellerstraße 44, ein.

Freitag, 16. Mai 2014, 19:30 Uhr

Gaststätte "Brandeck", Zellerstraße 44, in Offenburg

Veranstalter: VVN-BdA Ortenau & linksjugend solid ortenau

Eintritt frei

Thema: Wird Ausgrenzung und Homophobie wieder gesellschaftsfähig? Schwulen- und Lesbenrechte sind Menschenrechte. Zur aktuellen Situation von Schwulen, Lesben und Trans-Menschen in Deutschland, Europa und Russland.

In den letzten Jahren gab es in Europa großen Fortschritte für gleiche Menschenrechte. Aber inzwischen gibt es leider in Baden-Württemberg und in zahlreichen europäischen Ländern eine neue Mobilisierung mit alten homophoben und transphoben Vorurteilen. Der internationale Tag gegen Homophobie (IDAHO) wird seit 2005 am 17. Mai jedes Jahr offiziell in zahlreichen Staaten und auch durch das Europäische Parlament begangen.

Am Vorabend des Internationalen Tags gegen Homophobie macht uns das Schüren alter Vorurteile und die Bewegung nach rechts in vielen europäischen Ländern besorgt. Wie ordnen wir dies und Aktionen wie den Protest gegen die Pläne für die Vermittlung von vielfältigen Lebensentwürfen in Baden-Württemberg ein?

Gerade das Europäische Parlament spielt hier eine wichtige Rolle. Bei den bevorstehenden Wahlen entscheiden wir mit unseren Stimmen, ob das Europäische Parlament weiter für die Rechte und Anerkennung von Lesben, Schwulen und Transmenschen in Europa kämpfen wird oder ob ein Rollback droht.

Die Referenten: Arnulf Sensenbrenner 53 Jahre, technischer Betriebswirt, seit 11 Jahren Vorstand im LSVD-NRW Frank Bauer 57 Jahre, Sparkassenbetriebswirt, seit 11 Jahren Vorstand im LSVD-NRW Beide engagieren sich seit Jahrzehnten für schwul-lesbische Rechte. Arnulf Sensenbrenner und Frank Bauer sind seit 19 Jahren ein Paar und seit 4 Jahren verpartnert. Sie leben seit 13 Jahren zusammen in Köln.

25.04.2014

Veranstaltungen aus unseren antifaschistischen Bündnissen:

Vortrag"Der NSU und seine Kontakte nach Baden Württemberg" mit Janka Kluge, VVN-BdA

VeranstalterInnen: Linksjugend Solid Ortenau &IG-Metall Offenburg

Die LinksjugendSolid.Ortenau, die Linke Ortenau und die IG-Metall Offenburg laden zum Vortrag mit Janka Kluge (VVN-BdA) zum Thema: "Der NSU und seine Kontakte nach Baden-Württemberg." Der Vortrag beginnt um 19:30Uhr im Alevitischen Zentrum Offenburg (Otto-Hahn-Straße 9a).

Vortrag mit Janka Kluge, Landessprecherin der VVN-BdA Ba-Wue Alewitisches Zentrum Offenburg (Otto-Hahn-Straße 9a) Freitag den 25.04.2014 gegen 19:30Uhr

Immer noch kommen neue Verbindungen des neonazistischen Terrortrios ans Licht. Es stellen sich allerdings Fragen: Wie wahrscheinlich ist die These der Bundesanwaltschaft, dass es sich um Einzeltäter gehandelt hat? Warum taucht der Verfassungsschutz immer wieder in der unmittelbaren Nähe des Trios auf? Gab es Kontakte nach Baden-Württemberg? Diesen und weiteren Fragen geht Janka Kluge in ihrem Vortrag nach.

Freitag, 25. April 2014, 19:30 Uhr

Offenburg, Alewitisches Zentrum, Otto-Hahn-Str. 9a

Eitritt frei! Spenden immer willkommen!

11.04.2014

Veranstaltungshinweis des Rheinauer Bündnis " bunt statt braun"

Dokumentarfilm von Elke Baur „Fritz lebt - Geheimtäter und Viehlosoph“

Der Dokumentarfilm von Elke Baur beschreibt das Leben von Fritz Levy, dem einzigen Juden Jevers, der nach dem Holocaust in seine Heimatstadt zurückgekehrt ist und dort als stadtbekannter Eulenspiegel den Mitbürgern, die keine Nazis gewesen sein wollten, auf seine ganz persönliche Weise den Spiegel vorgehalten hat.

Freitag, 11. April 2014, 19:30

Evangelischer Gemeindesaal, Schwimmbadstraße, Rheinau Freistett

Eintritt frei

Nach jahrelangem Prozess mit der Stadt Jever um seinen Besitz schrieb er: "Gewonnen und zu Tode gesiegt". Anfang der 60er Jahre wollte Fritz sterben und legte sich ins Bett. Den langen Tod hatte er nach einigen Jahren satt. Von da an mischte er sich aktiv in das Leben seiner Stadt ein. 80jährig wurde er in den Stadtrat gewählt. Ein paar Monate später lebte er nicht mehr. Testamentarisch hat er sein Haus der Sinti Familie Schwarz hinterlassen. Aber die Stadt Jever erfüllt ihm diesen letzten Wunsch nicht." Die Regisseurin verknüpfte historisches Archivmaterial mit dokumentarischen Bildern und szenischen Elementen zu einer Hommage an Levy. Die Interviews mit Levis Zeitgenossen werden durch einen Off-Erzähler verbunden. Das Ergebnis ist auch ein Porträt der Gesellschaft.

09.04.2014

Friedensforum Lahr läd ein: Veranstaltung zum Thema:

" Wozu braucht die Bundeswehr Kampfdrohnen?"

Referent: Arno Neuber,Beirat der Informationsstelle IMI in Tübingen

Wozu braucht die Bundeswehr Kampfdrohnen? Von Militärs werden sie als "präzise und damit humane" Waffen gepriesen. Außerdem gelten sie als "preiswert". Die Rüstungsindustrie verspricht sich von ihnen ein riesiges Geschäft.

Im vergangenen Jahr machte sich Verteidigungsminister de Maizière für ihre rasche Einführung von Kampfdrohnen bei der Bundeswehr stark. Seine Nachfolgerin im Amt hält sich bislang bedeckt.Beim deutsch-französischen Ministerrat im Februar sprachen sich beide Seiten für "die Entwicklung einer neuen Generation von Überwachungsdrohnen bis 2020-2025" aus.

Solche Drohnen könnten bei Bedarf auch mit Waffen ausgerüstet werden.Seit 2004 setzt der US-Geheimdienst CIA in Pakistan, im Jemen und in Somalia Drohnen für "gezielte Tötungen" ein.

Die US-Armee hat Kampfdrohnen u.a. in den Kriegen in Afghanistan, im Irak und in Libyen eingesetzt.Im Januar 2012 bestätigte der US-Präsident erstmals offiziell die Existenz des Drohnen-Programms.Unter seiner Präsidentschaft wurde der Drohnenkrieg massiv ausgeweitet.

Wie das ARD-Magazin „Panorama“ und die Süddeutsche Zeitung enthüllt haben, sind die US-Air-Base in Ramstein und die Kommandozentrale AFRICOM in Stuttgart in die Drohneneinsätze der USA eingebunden.

Die Bundesregierung wird damit zum Komplizen für illegale Tötungsaktionen.

S

Mittwoch, 09. April 2014, 19:30 Uhr

Stadtmühle Lahr, Innenstadt / Nähe Marktplatz, hinter der Sparkasse

Alle Interessierten sind eingeladen zu Vortrag und Diskussion. weitere Infos: 07824/3522 (Hans Martin Stahl)

14.01.2014

Mit Bitte um solidarische Unterstützung

Betreff: Wiederanbringung der Gedenktafel für die Opfer des Naziregimes in Offenburg

Auschwitz-Gedenktafel

Dienstag, 14. Januar 2014, 19:00 Uhr

IG Metall - Haus, Rammersweier Straße 100, 77654 Offenburg

Das erste öffentliche Vorbereitungstreffen wird am Dienstag, 14.1.2014, um 19:00 Uhr im IG Metall-Haus Offenburg (Rammersweier Straße 100; 77654 Offenburg) stattfinden.

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -

Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V.

Kreisvereinigung Ortenau 8.12.13

Alex Zollmann

Im Kölbling 1

77815 Bühl

Tel.: 07223-8636

Email: alexzollmann@arcor.de

Betreff: Wiederanbringung der Gedenktafel für die Opfer des Naziregimes in Offenburg

Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,

aus Anlass des 50. Jahrestages der Befreiung von Faschismus und Krieg, am

8. Mai 1995 wurde auf Initiative des DGB-Ortenau, der VVN-BdA Ortenau und dem Offenburger Forum gegen Ausländerfeindlichkeit eine Gedenktafel am damaligen Offenburger DGB-Haus (Hauptstraße 26) befestigt. Zuvor hatte die Deutsche Bundesbahn es abgelehnt, die Tafel am Offenburger Bahnhof anzubringen.

Zentraler Inhalt der Gedenktafel ist die Kopie des Fahrplanes der Deutschen Reichsbahn vom 10. März 1943 von Herbolzheim über Offenburg nach Auschwitz mit folgendem Begleittext:

"Zum Gedenken an die Opfer des Naziregimes; insbesondere derer, die von Offenburg aus durch die Reichsbahn in die KZ´s verschleppt und dort ermordet wurden. Erinnern heißt Handeln!"

An der feierlichen Enthüllung der Gedenktafel im Jahre 1995 wirkten unter anderem mit:

- Aus Frankreich: Georges Schnell (Generalsekretär der franz. Gewerkschaft CFDT), antifaschistische WiderstandskämpferInnen der ANACR-Bas-Rhin, darunter deren Vorsitzender, Adolphe Jung und eine Abordnung der Nationalen Vereinigung der deportierten und internierten Widerstandskämpfer und Patrioten (F.N.D.I.R.P.).

- Aus Deutschland: Luise Wacker, Sonja und Ludwig Denz als VertreterInnen der VVN-BdA, Rolf Ruef (DGB Ortenau), Winfried Wolf (MdB; PDS) und als Vertreter von Offenburgs Oberbürgermeister Bruder, Stadtrat Bertold Thoma (SPD).

Die Gedenktafel musste wegen des Verkaufs und des Umbaus des DGB-Hauses entfernt werden. Dank dem Einsatz von unserem Kameraden Hans-Peter Georgens konnte die Tafel vor der Zerstörung bewahrt werden.

Nun möchten wir sie in einem zweiten Anlauf erneut an einem angemessenen Ort anbringen. Unser Ziel ist der Offenburger Bahnhof, von dem aus die Offenburger Juden im März 1943 zu ihrer Vernichtung nach Auschwitz verschleppt wurden. Als Termin für die Wiederanbringung der Tafel ist der 8.5.2014 geplant.

Um dieses Ziel zu erreichen, streben wir ein breites Bündnis an, das die Umsetzung plant und organisiert.

Das erste öffentliche Vorbereitungstreffen wird am Dienstag, 14.1.2014, um 19:00 Uhr im IG Metall-Haus Offenburg (Rammersweier Straße 100; 77654 Offenburg) stattfinden.

Dazu laden wir euch herzlich ein. Bitte gebt uns eine kurze Rückmeldung, ob Ihr teilnehmen könnt.

Für den Kreisvorstand der VVN-BdA Ortenau

Alex Zollmann

© VVN-BdA Ortenau